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Geschichte

Wie alle Leit- und Schweißhunde stammt auch der Bayerische Gebirgsschweißhund von den Urjagdhunden, den Bracken ab. Alle reinen Bracken zeichnen sich durch eine feine Nase, Fährtenreinheit, ausgezeichneten Spurwillen und durch einen „lockeren Hals“ aus.
Leit- und Schweißhunde gingen unmittelbar aus den Bracken hervor und traditionell wurde der verlässlichste und sicherste Hund eines Wurfes der sogenannte Kopfhund als Leithund abgeführt.
Diese Hunde wurden am langen Riemen abgeführt und sollten die Fährte des gejagten Wildes finden damit die Meute beigehetzt werden konnte.
Diese Gespanne entwickelten im lancieren von Hirschen eine heutzutage kaum mehr vorstellbare jagdliche Kunst.
Kamen diese Leithunde mit einer Schweißfährte in Kontakt waren sie für die reine Fährtenarbeit nicht mehr zu gebrauchen, sie waren für die Fährtenarbeit "verdorben" und wurden als Schweißhunde auf der Krankfährte geführt.
Politische Umbrüche und veränderte Jagdmethoden ließen jedoch den Bedarf an Schweißhunden steigen; durch Einkreuzen von nahestehenden Rassen entstand im 18. Jahrhundert der Hannoversche Schweißhund.
Für die Hochgebirgsjagd erwies sich dieser im Gebäude schwere Hund ungeeignet um auf schmalen, ungesicherten Gebirgspfaden sicher und wendig annehmendem Wild ausweichen zu können.
Man benötigte für das Gebirge Hunde mit Durchhaltewillen, Schärfe und der Fähigkeit zur lauten Hatz.
Nach 1870 kreuzte Baron Karg-Bebenburg aus Reichenhall fast zeitgleich mit Peintinger aus der Steiermark erfolgreich den Hannoverschen Schweißhund mit der leichteren roten Gebirgsbracke.
Der daraus entstandene Bayerische Gebirgsschweißhund ist bis heute der klassische Begleiter für Berufsjäger und Förster geworden.
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