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Prüfungen

Schweißhunde legen zwei Prüfungen ab, sie sind der Brauchbarkeitsprüfung und der Verbandsschweißprüfung gleichgestellt.
Die Vorprüfung
kann im Alter von 18 Monaten bis zweieinhalb Jahren abgelegt werden. In dieser Prüfung werden die Hunde auf ihr Wesen und ihre jagdliche Leistung geprüft. Nur wesensfeste Hunde sind für den jagdlichen Einsatz geeignet. Ängstliche Hunde oder Hunde mit Erbkrankheiten scheiden aus.
Die Vorprüfung wird auf einer Fährte von 1000 Metern Länge abgelegt. Sie weist die Schwierigkeiten einer natürlichen Nachsuche auf, ist 24 Stunden alt und somit mit natürlichen Verleitungen überzogen.
Die Richter erkennen an der Arbeit des Gespanns ob der Hund Fährtentreue und Fährtenwillen besitzt und zusammen mit seinem Führer die Fährte voranbringen und zu Ende führen kann.
Es wird weiter das Totverweisen, bzw. Totverbellen oder Vorsuche, das Verhalten am verendeten Stück und das Ablegen mit Schussruhe geprüft. Hatz- und Lautnachweise müssen ebenfalls erbracht sein.
Die Hauptprüfung
Die Hauptprüfung ist die „Meisterprüfung“ des Bayerischen Gebirgsschweißhundes. Sie findet nach der Hauptprüfungsordnung auf Schalenwild statt. Es wird die Arbeit auf natürlicher, kalter Wundfährte mit oder ohne Riemen, der Hatz, Standlaut und Stellen, ggf. Totverweisen oder Totverbellen und das Verhalten am verendeten Stück geprüft.
Mit bestandener Hauptprüfung bestätigt unser Klub, dass Hund und Führer in der Lage sind, jede natürliche Nachsuche zu meistern.
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